Eigenheim in der Karibik: ein wahres Steuerparadies

Mit seinen zahlreichen ab- und unabhängigen Inseln im atlantischen Ozean, den traumhaften Stränden und dem tropischen Klima stellt die Karibik für viele das ultimative Paradies dar. Wie himmlisch wäre es, dort eine Immobilie sein eigen nennen zu dürfen? Wer sich diesen Traum erfüllen möchte, dürfte je nach Region allerdings so tief in die Tasche greifen, dass der Kaufpreis sich alles in allem in den zweistelligen Millionen bewegt. Vergleicht man aber die Steuern mit anderen Ländern und vor allem Urlaubsregionen so wird klar, dass es sich bei dem Paradies auch um ein Steuerparadies handelt.

Null bis ein Prozent Steuern

Dass die Karibik tatsächlich ein wahrhaftes Steuerparadies ist, wird beim Blick auf jene Inseln klar, die die wenigste Steuer auf ihre Immobilien erheben. Gerade im britischen Überseegebiet südöstlich der Bahamas fällt die Insel Turks& Caicos ins Auge, die eine sage und schreibe Null-Prozent-Steuer auf Immobilien erhebt, ähnlich wie bei den Cayman Inseln, ebenfalls im britischen Überseegebiet. Auch hier müssen keine Steuern für die Immobilie bezahlt werden. Saint Kitts und Navis erheben nur eine Steuer von 0,2 Prozent und sind damit Teil des Steuerparadieses. Der wohl bekannteste karibische Staat, die Dominikanische Republik ist ähnlich günstig. Hier müssen nur Eigentümer von Immobilien, die von der Regierung mit einem Wert von mehr als 1,3 Millionen US-Dollar bewertet wurden, eine einprozentige jährliche Steuer bezahlen, nach Angaben von dominikanischen Anwälten fällt diese allerdings nicht an, wenn der Immobilienbesitzer über 65 Jahre alt ist.

Exkurs nach Panama

Wirft man einen Blick in den direkt an die Karibik angrenzenden Staat Panama, so sieht man, dass es sich auch hier um ein wortwörtliches Steuerparadies handelt. Ab dem ersten Januar 2018 fällt hier für den Erstwohnsitz eine Steuer von 0,7 Prozent des Immobilienwertes an, für den Zweitwohnsitz wird eine Immobiliensteuer von einem Prozent fällig. Vergleicht man diese Zahlen allein mit dem durchschnittlichen Grunderwerbssteuersatz in Hessen (Stand 2017), der ganze sechs Prozent beträgt, so kommt einem die Steuer in Panama und auf den karibischen Inseln noch günstiger vor.

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