Günstiger Einstieg ins smarte Wohnen

Das smarte Wohnen ist weltweit auf dem Vormarsch, doch wer den Einstieg wagen will, muss oftmals tief in die Tasche greifen. Für einen erschwinglichen Anfang wird empfohlen, auf die Beleuchtung zu setzen. Auf Befehl kann Alexa dann ganz einfach die gewünschten Lampen zum Leuchten bringen.

Beleuchtung am erschwinglichsten

Mit dem Einschalten der Lampen auf Kommando ist allerdings noch nicht alles getan. Die Ausleuchtung entsteht nach einem programmierten Konzept und schafft je nach situationsbedingter Auswahl eine gemütliche Atmosphäre oder eben ein Arbeitsumfeld, das die Augen schont. Das Stichwort lautet smarte Beleuchtung, die Lampen sind die günstigste Art, in das Smartliving-Phänomen einzusteigen. Allerdings ist Vorsicht geboten. Obwohl Lampen als erschwinglichstes smartes Gadget gelten, gibt es auch hier preisliche Unterschiede. Und auch wenn man nicht genau im Voraus plant, besteht Gefahr, diverse Anschaffungen doppelt zu machen.

Was das Zigbee-Netz alles kann

Zunächst einmal sollte man sich fragen, was genau eigentlich beleuchtet werden soll. Handelt es sich nämlich um eine ganze Wohnung oder ein Haus, inklusive Garten, so ist ein Steuerungssystem von Nöten. Dabei ist der Funkstandard Zigbee am gängigsten, das Netz ist speziell für drahtlose Netzwerke mit geringem Datenaufkommen und kurzer Reichweite da, wie beispielsweise Hausautomation, Sensornetzwerke oder eben Lichttechnik. Für eine smarte Steuerung von Lampen wird außerdem eine Basisstation benötigt, die mit dem W-Lan-Router im Haus verbunden ist. So wird es möglich, dass Steuerungsbefehle vom Smartphone über die Internetverbindung zu den Lampen gelangen. Die Zigbee-Basis ermöglicht außerdem Beleuchtungsprogramme wie das Wecken zu einer bestimmten festen Uhrzeit, wobei sich das Licht langsam von der Röte eines Sonnenaufgangs zur Tageshelle steigert oder eben das Ausschalten aller Lampen zu einer bestimmten Uhrzeit, mit Ausnahme eines schwach leuchtenden Lämpchen vor dem Badezimmer.

Wo ist es am günstigsten?

Die günstigsten Zigbee-Geräte, die je nach Anbieter eventuell auch den Namen Bridge oder Gateway tragen, bekommt man ab 29,99 Euro, stellenweise gibt es auch Einsteigerpakete mit ein oder zwei Leuchtmitteln. Der „Echo Plus“ und der „Echo Show“ von Amazon könnten allerdings noch rentabler sein: Die beiden Lautsprecher ermöglichen Alexa direkt den Zugriff auf die häusliche Beleuchtung. Auch bei älteren Amazon-Lautsprechern kann die Sprachsteuerung verwendet werden, hier muss allerdings eine Zigbee-Basis installiert werden. Da jede Leuchte für sich auch als Repeater funktioniert, muss kein extra W-Lan-Repeater angeschlossen werden, um ein Lichternetz in weiter entfernte Räume zu erschaffen.

Neben der Bequemlichkeit und den vielen coolen Funktionen, die ein smartes Zuhause mit sich bringen, kommt auch ein anderer Vorteil. Die Programmierung von Lampen läuft weiter, selbst wenn man mal längere Zeit nicht zuhause ist. Dabei wird der Eindruck erweckt, das Haus sei bewohnt, selbst wenn es das im Moment nicht ist- und das schreckt Einbrecher ab.

Menü