In DIESEN Städten lohnt sich der Hauskauf

Die Preise für Immobilien in Deutschland steigen rasant an. Hauptsächlich Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf werden immer teurer, im Jahr 2017 machten sie ganze 60 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens am Immobilienmarkt aus. Wer auf sein eigenes Haus trotzdem nicht verzichten will, sollte den Blick auf sogenannte B-Städte richten.

Die Mischung machts

Natürlich bergen Städte wie München beim Investieren ins eigene Haus ein vergleichsweise geringes Risiko, da hier kein Bevölkerungsschwund zu erwarten ist und Immobilien auch in Zukunft einen hohen Wert behalten werden. Aufgrund der steigenden Preise kann man hier allerdings nicht mehr mit bezahlbaren Renditen rechnen. Werden beide Faktoren beachtet und aus beiden das beste Verhältnis hervorgezogen, fällt die Wahl des Standorts des eigenen Hauses oft leichter, allein schon, weil sich die Auswahl verringert. Wolfsburg, Aschaffenburg und Fürth bilden hier die Spitzenreiter, dicht gefolgt von Dresden und Flensburg. Doch auch Städte wie Würzburg und Leipzig schaffen es laut der Studie „Risiko-Rendite-Ranking 2017“ in die Top Ten.

Kaufen oder Mieten?

Lokal muss natürlich unterschieden werden, ob sich Kaufen oder Mieten mehr lohnt. In anderen Studien haben Experten verglichen, wo sich der Erwerb des eigenen Hauses mehr lohnt als ein Mietverhältnis. München, Hamburg und Berlin sind hier Städte, in denen Mieten sinnvoller ist als der Kauf einer Immobilie, da die Preise für Immobilien in den vergangenen Jahren enorm in die Höhe schossen. Andersherum ist das Gefälle zwischen Miet- und Eigentumsbelastung in Göttingen, Würzburg, Jena und Fürth besonders hoch, weshalb sich hier der Kauf des eigenen Hauses im Vergleich zu einem Mietverhältnis besonders lohnt. Der diesjährige „IW-Accento-Wohnkostenreport“ des Instituts der deutschen Wirtschaft geht sogar so weit zu sagen, dass sich der Kauf des eigenen Hauses gegenüber einem Mietverhältnis so gut wie immer und überall lohnt. In den 401 geprüften Landkreisen waren die Kosten für Käufer Ende 2017 im Schnitt rund ein Drittel günstiger als für Mieter.

Wo also ein Haus kaufen?

Diese Frage hat das Internetportal „Wirtschaftswoche“ beantwortet. Anhand einer Messung wurden die 50 größten Städte untersucht und die zehn günstigsten Standorte zum Erwerb des eigenen Hauses ermittelt. Guten Ertrag aufs Eigenkapital bekommt man zum Beispiel in Oberhausen, Mönchengladbach, Saarbrücken und Leipzig. Verglichen wurden hier jeweils 80 Quadratmeter einer bestehenden Wohnung. Duisburg, Wuppertal und Gelsenkirchen bilden das solide Mittelfeld der preiswerten Städte. Die drei günstigsten Städte beim Kauf des eigenen Hauses sind Halle an der Saale, Chemnitz und mit 6,4 Prozent Ertrag aufs Eigenkapital Magdeburg auf dem ersten Platz.

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