Smart Living: Wie leben wir in der Zukunft?

Die Sprachassistentin Alexa und Amazon Echo haben bereits in vielen Haushalten ein Zuhause gefunden. Das Abspielen von Musik und Nachrichten sind die gängigsten Funktionen, allerdings sind die Möglichkeiten theoretisch endlos. Die Digitalisierung macht auch vor unserem Zuhause keinen Halt, Smart Living ist plötzlich kein Fremdwort mehr.

Leben wir schon smart?

Smart Living hat im Grunde genau diese Aufgabe: unseren Alltag zu erleichtern und uns bei sämtlichen Aufgaben zu unterstützen. Auch Nachhaltigkeit und Energiesparen steht im Vordergrund, was unsere neuen, smarten Technologien betrifft. Die Vernetzung rund ums Haus ist für viele zu abstrakt, um sie greifbar zu machen. Doch was noch vor Jahren undenkbar erschien, ist heute in vielen Haushalten schon Realität. Nahezu alle Geräte können sich theoretisch über Handy oder Tablet steuern lassen, sei es der Fernseher, die Alarmanlage, die Heizung, Lichtsteuerungen oder das Rollladensystem. Smart Living ist also nicht mehr so ungreifbar, wie es für manche erscheint. Auch Rasenmäher- oder Staubsaugerroboter werden immer beliebter, da sie uns auf Knopfdruck die Hausarbeit ein Stückchen leichter machen.

Voraussetzungen schaffen

Immer mehr Firmen springen auf den Smart-Living- Zug auf und bieten neue, bahnbrechende Technologien und Systeme an. Um diese Systeme in Zukunft zum Standard zu machen gibt es allerdings einige bauliche Voraussetzungen. Die sogenannte passive Infrastruktur, die für Smart Living benötigt wird besteht aus unter dem Putz verlegten Leerrohren, in die später die gewünschten Leitungen gezogen werden. Auch die benötigten Anschlussdosen sollten in jedem Zimmer verlegt werden. Beim Smart Living soll nach Möglichkeit jeder Raum die gleichen technischen Voraussetzungen mitbringen, damit man beispielsweise ein Büro bei Bedarf problemlos in ein Kinderzimmer umwandeln kann. Diese technischen Arbeiten sollten nach Möglichkeit direkt beim Hausbau verrichtet werden, da sie im Nachhinein nur schwer umzusetzen sind, Funk-Technologien gelten allerdings bei Besitzern einer Immobilie ohne die nötigen technischen und baulichen Basics als gute Alternative.

Ist Smart Living zu teuer?

Mit moderner Technik werden häufig hohe Kosten assoziiert. Beim Smart Living ist das tatsächlich gar nicht unbedingt der Fall. Basispakete, beispielsweise zum Steuern der Heizkörper gibt es schon für ein paar hundert Euro, das Einsparen der Heizkosten ist im Vergleich zum „Non-Smart-Living“ allerdings enorm. Smart Living soll uns nicht arm machen. Im Gegenteil! Es soll uns effiziente Nutzung ermöglichen und uns unterm Strich einiges an Kosten und Arbeit ersparen.

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