Storytelling macht Makler bei Kunden beliebt

Die erste eigene Bude, die langersehnte Wohnung zu zweit oder das neue Haus mit Nachwuchs. Die Suche nach der perfekten Immobilie ist eine lange, kräfteraubende Geschichte. Vor allem, da die Werbung in den Medien die Angebotsseite scheinbar endlos riesig erscheinen lässt. Das ist nicht nur ein Nachteil für die Kunden, die auf der Suche nach den perfekten vier Wänden sind, sondern auch für die Makler, die sich unter den ganzen Reklame-Anzeigen oftmals nur schwer durchsetzen können. Storytelling gilt schon seit Jahren als beliebte Verkaufsstrategie. Marketing-Experte Roger Rankel verrät zahlreiche weitere Vorgehensweisen, wie man sich als Makler durch Storytelling als beliebt macht.

Das gewisse Etwas

Dabei gibt es nur diese eine Sache, die Makler sich zu Herzen nehmen müssen, um Kunden auf genau ihre Immobilie aufmerksam zu machen und die vereinfacht den Prozess des Auswählens und Findens für beide Parteien. Das Stichwort: Storytelling. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob die Story digital oder persönlich erzählt wird. Was zählt ist, dass das gewisse Etwas vermittelt wird, damit Kunden gerne an Bekannte und Freunde weiterempfehlen. Dabei soll man allerdings nicht auf ausgekaute Sales-Storys setzen, sondern auf persönliche, kreative Geschichten und vor allem eigene Narrative, die Kunden eben im Gedächtnis bleiben und einen außerdem von anderen, eher unpersönlichen Maklern abheben.

Gefühle beim Kunden wecken

Die Devise „Der erste Eindruck zählt“ ist den meisten bekannt, allerdings wird sie von den wenigsten Unternehmen wirklich in die Tat umgesetzt. Dabei ist der Name Programm: Bereits beim ersten Händedruck oder bei der ersten Begegnung mit dem Objekt muss der Kunde den Aha-Effekt spüren. Als Beispiel nennt Rankel die Besitzerin eines Kosmetikstudios, die ihre Kundinnen vor Betreten ihrer Räumlichkeiten erstmal eine goldene Klingel betätigen und anschließend über einen roten Teppich gehen lässt. Storytelling: „Hier fühlen Sie sich wie ein Star!“ Die Kundin fühlt sich wunderbar- und kommt gerne wieder! Das Storytelling seitens des Maklers soll also beim Kunden das Kopfkino in Gang setzen. Unterstrichen wird das beispielsweise, wenn man Termine mit Kunden nicht mehr in Maklerbüros ansetzt, sondern in bezugsfertigen, möblierten Wohnungen. Nicht umsonst ist in der Immobilienwelt der Trend des Home Staging auf dem Vormarsch. Das professionelle Styling der Immobilie versetzt den Kunden direkt in ein Zuhause und das ohne, dass sonderlich viel Fantasie nötig wäre. Für den Makler selbst bedeutet das: schnelleres Verkaufen, eine mögliche Steigerung des Kaufpreises und vor allem: ein positives Image im Gedächtnis des Kunden.

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