Student Housing – Wie sich der Wohnstandard der Studenten ändert

Die Zahl der Studenten hat in Deutschland mit 2,76 Millionen ihr Hoch erreicht, ebenso wie die stetige Anzahl der Studenten aus dem Ausland. Nie vorher waren so viele junge Leute in Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen eingeschrieben. Kein Wunder, immerhin nimmt die Zahl der Abiturienten zu, ganz zu schweigen von den Abiturjahrgängen 2012 und 2013, die als erste G8-Absolventen in doppelt so hohen Zahlen an die Universitäten strömten. Student Housing soll der damit einhergehenden Wohnungsknappheit entgegenwirken.

 

Was ist besonders am Student Housing

Nicht selten hört man Beschwerden, die Studenten würden den Wohnraum einnehmen. Und von Seiten der Studenten wächst der Bedarf nach Wohnungen immer weiter. Projektentwickler planen daher zunehmend Luxus-Apartments für Studenten in deutschen Universitätsstädten. Das Schlagwort: Student Housing. Hier ist vor allem die Lage entscheidend. Die Nähe zur Uni und gleichermaßen zur Stadt wird vorausgesetzt, ebenso wie eine gute Verkehrsanbindung und eine aktive Infrastruktur. Student Housing wird also ans Mikrowohnen angelehnt. Neben der zentralen Lage wird nämlich auch Wert auf Hochwertigkeit gelegt und der unverzichtbare Internetzugang gilt als Voraussetzung. Zudem soll auf die herkömmliche Hausverwaltung eins draufgesetzt werden. Das Hauspersonal beim Student Housing soll am besten multilingual und zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar sein.

Vorteile für Investoren

Ein Aspekt, der das Student Housing für Investoren ganz besonders interessant macht, ist der steigende Wohnstandard der Studenten. Sie haben mehr verfügbares Monatseinkommen als je zuvor und sind damit bereit, mehr Miete zu zahlen. Deshalb können die Preise beim Student Housing angezogen und auf das jeweilige Preisniveau der Stadt angeglichen werden. Und das unter dem Vorbehalt, dass Verkäufer für besagte Immobilien weitaus geringere Summen verlangen als bei Privatanlegern und herkömmlichen Kleinwohnungen. Durch den ansteigenden Zuzug junger Menschen in Deutschlands Großstädte versprechen sich Investoren also langfristig rentable Renditen.

Doch was, wenn die Zahlen zurückgehen?

Generell wird durch die weiterhin steigende Tendenz der deutschen und internationalen Studenten ein geringes Mietausfallsrisiko beim Student Housing erwartet. Trotzdem kommen Investoren nicht umhin, sich zu wundern, was mit den modernen Studentenapartments passieren soll, sollten die Zahlen sich zurückentwickeln. Die gute Lage allerdings kann bei zurückgehenden Immatrikulationszahlen entscheidend für weiteren Gewinn sein. Sie und die Hochwertigkeit der Häuserkomplexe gestalten sich nämlich auch ansprechend für andere Personengruppen. Singles, Auszubildende und Vollzeitbeschäftigte tendieren nämlich ebenso immer mehr dazu, vom Trend des Mikrowohnens zu profitieren. Sollten Deutschlands Studenten also tatsächlich weniger werden, bleibt die Nachfrage nach zentralen Miniwohnungen doch gleich.

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